Information für GutachterInnen und BeraterIinnen in der Pflege
Sie erstellen Pflegegutachten, pflegefachliche Stellungnahmen oder beraten Versicherte oder Pflegeeinrichtungen?
Eine gute Beratung bzw. eine beratende Begutachtung zur Pflegestufe kostet viel Zeit. Die Begutachtung hat vor Ort, in der Häuslichkeit der versicherten Person, zu erfolgen. Dabei sind systematisch alle pflegerelvanten Aspekte entsprechend den gültigen Begutachtungsrichtlinien zu berücksichtigen. Der Begutachtungstermin muss vor- und nachbereitet werden, dabei sind vorhandene Arztunterlagen und Vorgutachten zu berücksichtigen.
In der Praxis ergibt sich manchmal eine Diskrepanz zwischen einer objektiv begründbaren und der tatsächlichen Einstufung in die Pflegestufe. Dies hat u.a. diese Gründe:
- unterschiedliche Ansprüche an den Detailgrad der Informationen im Antrag
- unterschiedliche Gründlichkeit der vorherigen Begutachtung
- unterschiedlicher Informationsstand zum Pflegebedarf der an der Begutachtung Beteiligten
- Veränderungen der Versichertensituation nach der letzten Begutachtung
- unterschiedliche Auffassung zur Pflegerelevanz einzelner Situationsaspekte
- Ermessensspielraum im Rahmen der Richtlinien zur Begutachtung
- unterschiedlicher Wissensstand zu speziellen Krankheitsbildern und -verläufen, Einschränkungen, Pflegehilfsmitteln
Da die Beiträge der Pflegeversicherung einen erheblichen finanziellen oder Sachmittelumfang betragen, sollten Ansprüche an eine Pflegestufe sachlich fundiert und sorgfältig geprüft werden.
Die richtige Einstufung zur Pflegestufe erfordert also neben formalen insbesondere pflegerische Kenntnisse und Erfahrungen (nicht vorwiegend medizinische Kenntnisse!) und sollte deshalb mit aller Sorgfalt vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert werden. Die erforderliche Expertise haben speziell ausgebildete Fachleute, die als Pflegesachverständige oder Pflegegutachter tätig sein können.
Als Berater/in bzw. Pflegesachverständige/r im Auftrag von Versicherten ist es Ihre Aufgabe, mindestens dieselbe Sorgfalt wie bei einer MDK-Begutachtung aufzubringen und die spezifischen, individuellen Umstände der Versichertensituation genauestens zu erfassen, zu dokumentieren, zu analysieren und zu beurteilen. Dafür verwenden Sie bisher vielleicht eine Reihe verschiedener, nicht miteinander integrierter Softwaretools. Regelmäßig müssen Sie auf Akten und vorige Gutachten zurückgreifen und eine Fülle von Informationen verdichten. Keine gerade einfache Aufgabe. Wenn Ihnen wenigstens eine handwerkliche Unterstützung zur Verfügung steht, können Sie sich besser auf ein erstklassiges Gutachtenergebnis konzentrieren. Dabei sparen Sie Zeit, steigern die Gutachtenqualität durch die Software Pflegestufenexperte in der Variante PSEpro und können so profitieren:
- Sie erstellen selbst als freie/r Sachverständige/r Pflegegutachten. Sowohl für einen ersten Überblick, für ein vollständiges Formulargutachten, wie auch für umfangreiche frei gestaltete (Gerichts-)Gutachten steigert die Software Pflegestufenexperte Ihre Produktivität, oft um mehr als zwei Stunden pro Gutachten.
- Sie werden PSE-Fachberater. Wir suchen für einige Regionen noch erfahrene Berater von stationären und ambulanten Einrichtungen. Dafür bietet die Programmvariante PSEcontrol zeitsparende Funktionen rund um das Analysieren und Management von Pflegestufen in Einrichtungen. Manche ambulanten Dienste und stationäre Einrichtung möchten dies durch Externe durchführen lassen.
Sie beraten Einrichtungen?
Als Berater/in von stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sind die Wirtschaftlichkeit und die Ausweitung bezahlter Pflegeleistungen Ihrer Kunden im Vordergrund Ihrer Beratungsleistungen. Im Bereich Pflegestufen besteht für beide Kundensegmente ein erheblicher Nachholbedarf:
- Stationäre Einrichtungen erbringen de fakto häufig mehr Pflegeleistungen als nach Einstufung der Pflegestufe bezahlt werden
- Ambulante Einrichtungen können oft erhebliches Potential bei Betreuten realisieren, wenn sie sachkompetent auf mögliche Höherstufungen argumentieren können.
Für beide Anforderungsbereiche unterstützt Sie als Berater die Software Pflegestufenexperte in den Varianten PSEpro und PSEcontrol Dabei profitieren Sie von mehrere Möglichkeiten:
- Sie erbringen selbst Beratungsleistungen in verwandten Themenfeldern und erlangen einen weiteren Kompetenzbereich, etwa zur Einführung strukturierter, regelmäßiger und dokumentierter Einrichtungsinterner Prozesse zu Pflegeeinstufung, QM, oder für Qualifikationsleistungen vorhandenen Pflegepersonals. Dabei unterstützt Sie ggfs. auch unsere Software Pflegenotenexperte.
- Sie führen die best practice Pflegestufen Controlling ein, schulen die MitarbeiterInnen und begleiten die Einrichtung durch Coaching oder interne Pflegestufen Audits, um die nachhaltige Steigerung der Wirtschaftlichkeit zu sichern.
- Sie vermitteln die Einführung von Pflegestufen Controlling bzw. der Software.
Was nun? Unser Vorschlag:
Wenn Sie diese grundsätzlich Möglichkeiten ansprechen, wenden Sie sich doch einfach kurz per E-Mail an pse/AT/focusrohwer.de, damit wir ein Telefonat oder ein persönliches Gespräch vereinbaren können.
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